25. März 2022

Das erste Vernetzungstreffen „Israel“ der Stiftung Internationaler Jugendaustausch Bayern brachte Vertreterinnen und Vertreter von Trägern aus dem bayerisch-israelischen Jugendaustausch mit Akteuren aus der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Israel an einen Tisch. Ziel ist die Initiierung von neuen Kooperationen, um bisher schwer erreichbare Zielgruppen besser zu fördern. Nach zwei Jahren Corona-Pandemie solle außerdem der Jugendaustausch zwischen Bayern und Israel mit innovativen Ideen reaktiviert werden.

MÜNCHEN. Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung der Stiftung Jugendaustausch Bayern ins Kolping-Haus in München zum ersten Vernetzungstreffen „Israel“. Neben dem Antisemitismusbeauftragten Dr. Ludwig Spaenle, Vertreterinnen und Vertretern des Israelischen Generalkonsulats oder des Büros des Freistaats Bayern in Israel begrüßte der Geschäftsführer der Stiftung Thomas Rudner auch Teilnehmende aus dem Bayerischen Kultusministerium, dem Bayerischen Jugendring, dem Bayerischen Wirtschaftsministerium sowie aus zivilgesellschaftlichen und universitären Organisationen.

Rudner erklärt dazu: „Wir nehmen unsere Aufgabe als Koordinatorin und Unterstützerin des internationalen Jugendaustauschs in Bayern sehr ernst. Dafür finanzieren wir extra eine Netzwerkkoordination beim Bayerischen Jugendring, die uns bei diesen Vorhaben unterstützt. Außerdem freue ich mich, dass so viele Interessierte unserem ersten Aufruf gefolgt sind. Mit unseren Partnerinnen und Partnern in Bayern und Israel sind wir uns einig, dass wir die ressortübergreifende Zusammenarbeit stärken wollen, um innovative Kooperationen zwischen Politik, Wirtschaft und den Jugendträgern zu fördern.“ Der Schwerpunkt liege insbesondere auf Zielgruppen, die bisher vernachlässigt wurden wie beispielsweise Schülerinnen und Schüler an Real-, Mittel- sowie Förderschulen oder Auszubildende, betont der Leiter der Stiftung Jugendaustausch Bayern.

Das nächste Vernetzungstreffen „Israel“ wird im Herbst 2022 stattfinden. Bis dahin werde man die vielen gesammelten Ideen mit Leben füllen und das internationale Netzwerk weiter ausbauen, sagt Thomas Rudner und verweist auf die Netzwerkkoordinatorin Sabine Klein, die als Ansprechpartnerin für die Beziehungen Bayern-Israel bei der Stiftung und dem BJR dafür zuständig ist. „Durch das großartige Engagement der Teilnehmenden sind wir unserem Grundziel, jedem jungen Menschen in Bayern einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen, wieder ein Stückchen nähergekommen“, so Rudner.